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Blumen zur Beerdigung spenden Trost

Seit jeher gehören zu Trauer und Beerdigung Blumen. Auch in den Stunden des Abschieds sind sie ein Zeichen des Dankes und der Verehrung. Blumen zur Beerdigung sind aber nicht nur ein letzter Gruß an den Verstorbenen. Sie zeigen auch Anteilnahme und Verbundenheit mit den Hinterbliebenen.

Damit spenden sie Trost, selbst wenn passende Worte fehlen. Bei der Trauerfloristik haben Symbole besondere Bedeutung: Blumen wie weiße Callas und Lilien, klassischerweise auch als „Totenblumen“ bezeichnet, sind ein Zeichen für Reinheit. Die Ringform des Trauerkranzes symbolisiert die Unendlichkeit. Die Blumen- und Kranzspenden werden von den Floristen zur Trauerfeier zum Friedhof gebracht. In einigen Städten der neuen Bundesländer werden allerdings die Blumen- und Kranzspenden vom Bestattungsunternehmen bei den Floristen abgeholt und zum Friedhof gebracht. Hier notiert das Bestattungsunternehmen auf dem Umschlag der Beileidskarte, um was für eine Spende es sich handelt (z.B. Strauß, Kranz, Gesteck, Schale), damit sich die Hinterbliebenen später entsprechend bedanken können. In einigen Regionen in Deutschland ist es üblich, dass die Blumen- und Kranzspenden mit der Beileidskarte von den Floristen in das Bestattungsunternehmen gebracht werden. Das Bestattungsunternehmen bringt diese Spenden dann kurz vor der Trauerfeier zum Friedhof. Die Hinterbliebenen können mit dem Floristen ganz individuell einen Strauß oder ein Bouquet zusammenstellen und dazu die Lieblingsblumen des Verstorbenen aussuchen.

 


 

Blumen und Ihre Bedeutung

Rose:
Als bekannteste sei hier an erster Stelle die Rose genannt, die als Sinnbild für Vergänglichkeit und Tod steht. Da rote Rosen jedoch auch das Sinnbild der Liebe sind, passt diese ganz gut in die Sarg- und Grabgestecke, denn wo sich Trauer findet, findet sich auch Liebe. In Verbindung mit Rosen findet sich auch oftmals das Schleierkraut.


Margeriten:
Margeriten versinnbildlichen die vergossenen Tränen und sind so häufig auf den Gräbern zu finden.


Stiefmütterchen:
Stiefmütterchen sind ein Symbol für die Erinnerung. Keiner besonderen Erläuterung bedarf es bei den Vergissmeinnicht, denn da sagt der Name eigentlich schon alles aus.


Lilie:
Eine weitere, sehr häufig anzutreffende Blume in der Trauerfloristik ist die Lilie, vornehmlich in den Farben weiß oder altrosa. Sie steht für das Sinnbild der Reinheit.


Calla:
Weiterhin findet sich auf der Beliebtheitsskala auch die weiße Calla – etwas seltener auch die rote Calla – ganz weit oben. Die Calla gilt seit jeher als Totenblume, wobei es sich trotzdem um eine sehr edle Blume handelt, die im Grunde für Bewunderung und Schönheit steht.


Nelken:
Nelken haben in der Farbe weiß auch die Bedeutung der Treue und sind so eine passende Blume für Trauergestecke.


Tulpen:
Auch Tulpen stehen als Todessymbol für Schönheit und Vergänglichkeit.

 


 

Der Trauerkranz hat eine besondere Bedeutung

Seit jeher kommt dem Trauerkranz zur Beerdigung besondere Bedeutung zu. Wie kein zweites Zeichen bringt er Hoffnung der Hinterbliebenen zum Ausdruck und spendet Trost in den schweren Stunden des Abschieds. Die Ringform des Trauerkranzes ohne Anfang und Ende ist ein starkes Symbol für die Unendlichkeit des Seins, auch wenn das irdische Leben mit dem Tod zu Ende geht. Gleichzeitig zeigt sie die enge Verbundenheit Hinterbliebener mit dem Verstorbenen. Als festliches, würdevolles Zeichen hilft der Trauerkranz, dem Toten auf dem Friedhof eine letzte besondere Ehre zu erweisen.

Für den Blumenschmuck des Kranzes werden gerne Callas, Lilien oder Gerbera gewählt, aber auch Nelken, Rosen oder Chrysanthemen sind beliebt. Trauerkränze werden von Floristen oft mit solchen Blumen angeboten, die zur Jahreszeit passen und sich auch deshalb harmonisch in das Gesamtbild am Grab einfügen. Gerade im Winter können Flechten, Zapfen oder Moose eine ansprechende Ergänzung der Dekoration sein.